Vor Bayern: Hecking warnt vor “fataler” Schlussfolgerung

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Vor Bayern: Hecking warnt vor “fataler” Schlussfolgerung

Gladbach-Trainer äußert sich geheimnisvoll über Stindl

Obwohl Samstag-Gegner Bayern gerade offenbar “auf der Suche” sind, warnt Gladbachs Trainer Dieter Hecking vor falschen Schlussfolgerungen. Und welche Rolle spielt Lars Stindl in München?

Dieter Hecking

Seine Gladbacher könnten am Samstag in der Tabelle an Bayer vorbeiziehen: Dieter Hecking.

© imago
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Nur im Auswärtsspiel in Berlin (2:4) enttäuschten die Fohlen, ansonsten ist der Start in die neue Runde mit elf Punkten aus den ersten sechs Partien vollauf gelungen. Borussia Mönchengladbach spielt wieder mutig nach vorne, und gerade in der Offensive hat Trainer Dieter Hecking etliche Optionen.

Dazu zählt nun auch wieder Lars Stindl, der in Wolfsburg erstmals wieder zum Kader gehörte und beim Topspiel in München am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) auf ein paar Bundesliga-Minuten hofft, nachdem er sich im April einen Syndesmoseriss zugezogen hatte.

“Ich bin sehr froh, dass er wieder dabei ist. Nach der Länderspielpause kann Lars sicher wieder voll angreifen”, sagt Hecking. Und dann geheimnisvoll: “Aber es kann natürlich sein, dass er im Laufe des Spiels am Samstag schon eine Rolle spielt.”

Gladbach und Bayern haben die meisten Torchancen herausgespielt

Die Rollenverteilung ist für den erfahrenen Hecking natürlich klar, auch wenn Borussia aktuell starke Form mitbringt und die Bayern zuletzt schwächelten. “Man hört bei den Bayern momentan ein bisschen raus, dass sie auf der Suche sind nach der Leichtigkeit, die zu Saisonbeginn schon da war”, sagt Hecking. “Aber wir werden uns sicher nicht darauf verlassen, dass sie vielleicht nachdenklich sind. Das wäre fatal.”

Immerhin haben die Borussen zwar schon eine Menge Torchancen herausgespielt, nämlich 46, sie werden aber noch – und ausschließlich – von den Bayern übertroffen, die schon 53 Torchancen in der laufenden Saison summierten, ebenso wie die Gladbacher daraus zwölf Tore machten. In Prozent sieht das so aus: Mit 26,1 zu 22,6 Prozent sind die Fohlen vor dem gegnerischen Tor bisher effizienter gewesen als der Rekordmeister.

Neben Drmic und Raffael muss auch Beyer pausieren

“Die Umstrukturierungen, die wir im Sommer vorgenommen haben, greifen momentan gut”, findet Hecking. “Das ist zunächst einmal das Wichtigste.” Vor dem 101. Aufeinandertreffen der beiden Klubs ist die Bilanz in München übrigens eindeutig: 36 Heimsiege, elf Unentschieden, nur drei Borussia-Coups.

Weiteres zum Personal: Josip Drmic muss in München wegen Rückenproblemen passen, Raffael macht nach wie vor die Wade zu schaffen. Youngster Jordan Beyer fehlt ebenfalls im Kader, der Rechtsverteidiger muss wegen Hüftbeschwerden pausieren. Gut möglich also, dass der Schweizer Nationalspieler Michael Lang, der vor einer Woche in Wolfsburg sein Bundesliga-Debüt feierte, erneut rechts in der Viererkette erste Wahl ist.

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© imago (3), picture alliance

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