Trotz Wechselwunsch: Ekdal und Kostic als Alternativen für den HSV

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Trotz Wechselwunsch: Ekdal und Kostic als Alternativen für den HSV

Gegen Kiel wurde vor allem eines klar: der HSV braucht personelle Alternativen – offensiv wie defensiv. Hochkaräter befinden sich mit Albin Ekdal und Filip Kostic im Kader. Doch ob die wechselwilligen WM-Fahrer wirklich eine Bereicherung wären, bleibt abzuwarten.

„Die beiden Spieler stehen bei uns unter Vertrag und sind ganz normale Mitglieder im Kader“, erklärte Trainer Christian Titz und versicherte glaubhaft, dass das Duo eine „ernsthafte Alternative“ für die Partie am Sonntag in Sandhausen sei.

Dabei ist die Gemengelage eigentlich klar: Ekdal und Kostic sollen den HSV möglichst verlassen. Der Serbe Kostic hatte bereits angekündigt, dass er weiterhin erstklassig spielen möchte, doch einen neuen Arbeitgeber, der nicht nur dessen Gehalt, sondern auch eine potente Ablöse zahlen würde, hat er noch nicht finden können. Gleiches gilt für Ekdal.

Der HSV plant vorerst weiter mit ihnen

Auch deshalb wird beim HSV nun vorerst mit ihnen geplant. Das macht durchaus Sinn, gerade ein spielstarker Profi wie Ekdal würde auf der Sechserposition helfen. Gegen Kiel hatte Matti Steinmann dort erhebliche Probleme. Der Schwede könnte aber auch gemeinsam mit Rick van Drongelen die Innenverteidigung bilden. Denn Wackel-Verteidiger David Bates dürfte nach dem Debakel gegen Kiel vorerst keinen Fuß mehr in die Startelf setzen. Nach Tatsuya Itos schwachem Auftritt auf dem linken Flügel bedarf es am kommenden Sonntag wohl auch dort einer personellen Veränderung: 14-Millionen-Mann Kostic wäre hierfür ein Experte. Sportvorstand Ralf Becker: „Wenn sie gut trainieren, ist ein Einsatz in der Startelf durchaus möglich.“ Trainer Titz bekommt so endlich ein paar (wechselwillige) Alternativen.

Dieser Artikel wurde verfasst von
Philipp Simon

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